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Futterpyramide für Hunde
Hier finden Sie eine kleine Anleitung zum Einstieg in die artgerechte Ernährung für Hunde.
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Unter normalen Umständen, damit meine ich einen gesunden erwachsenen Hund, ist die Rohfütterung nicht kompliziert.

 

Im ersten Augenblick scheint die Futterpyramide vielleicht auch etwas kompliziert, aber sie soll lediglich folgendes verdeutlichen:

-der Fleischanteil im Napf sollte deutlich größer sein als der pflanzliche Teil

-Obst muss nicht jeden Tag mit in den pflanzlichen Teil, nur wenn Sie Obst füttern möchten, bitte nicht so viel wegen dem Fruchtzucker und der Fruchtsäure

-Der Fleischanteil sollte ungefähr, wie in der Pyramide dargestellt, aufgeteilt werden. Wenn es aber mal schnell gehen  soll, können Sie auch mal nur Pansen, Blättermagen oder Muskelfleisch füttern.

 Aus Innereien oder Knochen sollte eine ganze Portion am Tag nicht bestehen, weil Innerei (Leber) treibend wirkt und Knochen stopfend.

-Öle sind immer eine feine Sache im Napf des Hundes. Kräuter können Sie ganz nach Belieben mal hinzugeben und Zusätze sind eine tolle Sache, aber nur wenn dem Hund etwas fehlen sollte

(z.B.  Grünlippmuschelpulver bei Gelenksproblemen).

 

Einmal kurz eine Beschreibung im Groben, was welche Fleischsorten Hunden liefert:

Muskelfleisch: tierische Proteine für den Muskelaufbau

Pansen oder Blättermagen: probiotische Kulturen für die Darmflora sowie Enzyme und Ballaststoffe durch das „Grüne“ im Pansen, bzw. Blättermagen

Innereien: Vitamine (besonders die Leber) und Blut, welches Mineralien und Elektrolyte beinhaltet

Knochen: Calcium und alles Gute fürs Skelett und der Gelenksschmiere

Gemüse: Ballaststoffe für die Peristaltik des Darmes

 

Die Fütterungsmenge:

Welpen und heranwachsende Hunde benötigen 6-8% des Körpergewichtes als Tagesration inkl. pflanzlichen Teil.

Nun bitte regelmäßig den Welpen wiegen (z.B. 1x wöchentlich) und die Futtermenge anpassen. Umso näher er an seine Endgröße herankommt, umso weniger füttert man, um dann, wenn er ausgewachsen ist, auf ca. 2-3% zu kommen (Futtermenge eines ausgewachsenen Hund).

Dies ist eine Faustformel zum Beginnen. Dann stellt man die Menge auf seinen Hund ein, denn jeder Hund ist unterschiedlich, der eine braucht mehr, der andere weniger.

 

Wichtig zu wissen, wenn man umstellen möchte, ist, dass der Kot etwas dünner werden kann. Dies liegt daran, dass die Darmflora ein wenig Zeit braucht, um sich auf das Neue einzustellen.

Auch trinken die Hunde etwas weniger, da sie natürlichen Fleischsaft mit aufnehmen. Und sie werden weniger am Tag Kot absetzen müssen, da sie von der Rohkost noch mehr verwerten können.

 

Wenn Sie noch Fragen haben, melden Sie sich gerne oder besuchen Sie uns doch direkt im Store. Wir beraten Sie gerne! Bringen Sie Ihren Hund mit, dann können wir das aktuelle Gewicht Ihres Lieblings feststellen und somit die Richtige Menge des Futters ausrechnen. Auch danach sind wir gerne noch für Sie da, wir lassen keinen alleine!!!