Die Biologie


Seinen Ursprung hat der Goldhamster in den Halbwüsten Syriens. Mittlerweile gibt es viele verschiedene Zuchtformen, die sich in Farben und Fellvarianten unterscheiden. Am bekanntesten ist wohl der Teddyhamster. Die Goldhamster sind nachtaktive Einzelgänger und kommen nur in der Paarungszeit zusammen. Tagsüber verbringen sie in ihren selbstgegrabenen Gängen unterhalb der Erde. Dort haben sie Vorrats- und Schlafkammern angelegt. Selbst ein kleiner Toilettenraum fehlt nicht in ihrer Architektur. Ihre Lebenserwartung liegt bei 1,5-3 Jahren. Eine Besonderheit sind ihre Backentaschen, welche sich an den Seiten im Maul befinden und bis zu den Schhultern reichen. Hier wird das Futter reingepackt und dann zu den Vorratskammern gebracht.


Der Verdauungstrakt und die Ernährung


Der Goldhamster gehört zu den Omnivoren, den Allesfressern, und ernährt sich sehr abwechslungsreich. Auf seinem Speiseplan stehen neben tierischer Kost, wie z.B. Grillen, Heimchen oder Mehlwürmer, auch Kräuter, Getreide, Samen, Gemüse und Früchte. Allerdings sollte ein Goldhamster in Menschenhand nicht regelmässig viele Früchte bekommen. Sie stehen in Verdacht auch bei den Goldhamstern Diabetes auszulösen. 

Als Ernährungsgrundlage dient eine spezielle Körnermischung, wie das vollwertige Futter für Nager oder das exclusive Futter für Nager. Weiter gehört zur Grundlage frisches Gemüse (z.B. Möhren, Salate) und Kräuter (z.B. Löwenzahn, Petersilie). Ergänzend ist auch der fruchtige Leckerbissen für Nager eine leckere Alternative. Tierisches Eiweiss sollte regelmäßig, gern auch täglich, mit auf dem Speiseplan stehen. Dies kann in Form von z.B. einer Grille oder einem Mehlwurm einmal am Tag sein. Auch Luzerne eignet sich, denn sie ist sehr Eiweissreich.

Allgemein sollte darauf geachtet werden, dass die Nahrung nicht zu fetthaltig ist.

Des Goldhamsters Schneidezähnchen wachsen ständig nach und von daher braucht er etwas zum benagen. Hierfür eignen sich ungespritzte Zweige von Obstbäumen oder auch von der Birke, Buche oder der Erle. Die Blätter dürfen auch mit gegeben werden. Täglich frisches Wasser zur freien Verfügung ist selbstverständlich.