Papageien

Traditionell werden Papageien jedoch in zwei Familien unterschieden, nämlich die Kakadus und die Eigentlichen Papageien. Kakadus haben eine aufstellbare Federhaube, ähnlich wie bei den Nymhensittichen aber viel pompöser.

Den eigentlichen Papageien fehlt diese Federhaube, auch wenn sie eine Art Nackenfedern haben, die sich zu einer Art Krause aufstellen lassen.

Allen Papageien gemeinsam ist die aufrechte Körperhaltung und der kräftige Schnabel.

Sie ernähren sich von Früchten, Beeren, Samen, Blüten und Knospen sowie Wurzeln. Gelegentlich fressen sie auch Insekten und Larven.

 

Die Papageien sind in der Regel sehr soziale Tiere, sollten in Gefangenschaft mindestens im Paar, wenn nicht sogar im Schwarm gehalten werden.

 

Fast alle Papageien brüten in Höhlen, vor allem in Baumhöhlen, Erdhöhlen, aber auch in Termitenbauten.

 

Zum 1. Oktober 2012 wurde die Zuchtgenehmigung geändert. Man brauch keine Genehmigung mehr.

 

Papageien gehören neben den Rabenvögeln und den Spechten zu den Vögeln mit der höchsten Intelligenz. Sie sind in Europa vor allem als sprachgelehrige Heimtiere bekannt. Viele Experten halten das sprechen von Papageienvögeln allerdings als Verhaltensstörung.

Neue Forschungen zeigen, das Papageie nicht nur nachplattern, sondern auch bedeutungsbezogen sprechen können.

Am begabtesten sind dabei die Amazonen, die Aras aus Südamerika, australische Kakadus und der Graupapagei.

Ihre Intelligenz wird mit den Affen verglichen, was aber fraglich bleibt.

Die Spachfähigkeit der Papageien beruht sich wie beim Menschen auf Bewegungen der Zunge, die Laute werden also nicht im Stimmorgan geformt.

 

Quelle: Juni 2016 Wikipedia